Kohle ist ein hartes Gestein, das als fester fossiler Brennstoff verbrannt werden kann. Es besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff, enthält aber auch Wasserstoff, Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff. Es handelt sich um ein Sedimentgestein, das aus Torf durch den Druck von Gesteinen gebildet wird, die sich später auf der Oberfläche ablagern.
Torf, und damit auch Kohle, entsteht aus den Resten von Pflanzen, die vor Millionen von Jahren in tropischen Feuchtgebieten lebten, wie z.B. denjenigen des späten Karbon (dem Pennsylvania). Auch Holz, das in einem luftleeren Raum erhitzt wird, kann Holzkohle herstellen, die der Kohle ähnlich ist.
Kohle kann zur Energie- oder Wärmegewinnung verbrannt werden. Etwa zwei Drittel der heute geförderten Kohle wird in Kraftwerken zur Stromerzeugung verbrannt. Wie beim Öl verbindet sich bei der Verbrennung von Kohle der Kohlenstoff mit dem Luftsauerstoff und bildet viel Kohlendioxid, das den Klimawandel verursacht. Aus diesem Grund und wegen anderer Luftverschmutzungen durch Kohle wenden sich die meisten Länder neuen Energiequellen zu, zum Beispiel der Sonnenenergie. Aber in einigen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in China, werden immer noch neue Kohlekraftwerke gebaut.
Zur Herstellung von Koks kann Kohle geröstet werden (sehr heiß an einem Ort, an dem kein Sauerstoff vorhanden ist). Koks kann in der Verhüttung verwendet werden, um Metalle aus ihren Erzen zu reduzieren.





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