Laubabwerfend

Laubabwerfend bedeutet "vorübergehend" oder "zum Abfallen neigend" (abgeleitet vom lateinischen Wort decidere, abfallen). Wenn von Pflanzen die Rede ist, bedeutet dies, dass die Pflanze ihre Blätter verliert, normalerweise im Herbst. Die Blätter wachsen dann im Frühjahr wieder nach.

Wenn von Zähnen die Rede ist, sind damit die Zähne an der Vorderseite des Mundes gemeint, die wachsen und ausfallen und in der Kindheit ersetzt werden. Sie werden als Milchzähne bezeichnet.

In der Botanik und im Gartenbau sind Laubgehölze Bäume, Sträucher und Stauden, die für einen Teil des Jahres alle Blätter verlieren. Dies wird als Abszission bezeichnet. Blattverlust tritt im Winter in gemäßigten oder polaren Klimazonen auf.

Bei immergrünen Bäumen wird das Laub anders abgeworfen als bei Laubbäumen. Sie scheinen das ganze Jahr über grün zu sein. Pflanzen, die mittelmäßig wachsen, kann man als halbelaubig bezeichnen; sie verlieren altes Laub, wenn neues Wachstum beginnt. Andere Pflanzen sind halb-immergrün und verlieren ihre Blätter vor der nächsten Wachstumssaison, wobei einige in Winter- oder Trockenperioden bleiben. Einige Bäume, darunter einige Eichenarten, haben ausgetrocknete Blätter, die den Winter über am Baum bleiben. Diese anhaltend trockenen Blätter fallen im Frühjahr ab, wenn das neue Wachstum beginnt.

Viele sommergrüne Pflanzen blühen in der Zeit, in der sie blattlos sind, da dies die Wirksamkeit der Bestäubung erhöht. Das Fehlen von Blättern verbessert bei windbestäubten Pflanzen auch die Windübertragung von Pollen und erhöht bei insektenbestäubten Pflanzen die Sichtbarkeit der Blüten für Insekten.

Laubmischwald im Frühling
Laubmischwald im Frühling

Laubwald im Winter
Laubwald im Winter

Laubwald im Herbst
Laubwald im Herbst


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