Die Tiefenhirnstimulation (DBS) ist eine Operation, bei der Ärzte Drähte anbringen, die korrigierende elektrische Signale in das Gehirn des Patienten leiten können. Elektronische Geräte, die sich außerhalb des Gehirns befinden, können dann Signale an bestimmte Teile des Gehirns der Person senden. Die DBS wird zur Behandlung vieler Krankheiten eingesetzt. Die DBS wurde zur Behandlung von Schmerzerkrankungen, der Parkinson-Krankheit, einer schweren depressiven Störung, einer Zwangsstörung und des Tourette-Syndroms eingesetzt. Die Food and Drug Administration genehmigte die DBS 1997 zur Behandlung von Zittern, 2002 zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, 1999 zur Behandlung des Tourette-Syndroms und 2003 zur Behandlung von Dystonien. Die DBS ist für die meisten Patienten hilfreich, doch kann es zu ernsthaften Komplikationen und Nebenwirkungen kommen.