Die Emeishan Traps ist eine Flutbasalt-Vulkanprovinz im Südwesten Chinas, rund um die Provinz Sichuan. Viele magmatische Gesteinsarten können dort gefunden werden. Diese Provinz ist in der Geologie als große Eruptivprovinz bekannt. Andere Namen für die Fallen sind u.a. Perm-Emeishan-Großer Eruptivprovinz und andere Varianten. Die Fallen sind das stufenförmige Gestein, das aus vielen Basaltschichten besteht, die durch aufeinanderfolgende Eruptionen von Magma abgelagert wurden.

Die Eruptionen, die zu den Emeshian-Fallen führten, begannen vor etwa 260 Millionen Jahren. Die Fallen sind viel kleiner als die Sibirischen Fallen, die nicht lange danach, vor etwa 251 Millionen Jahren, auftraten. Trotzdem waren die Emeshienfallen groß genug, um einen Einfluss auf die Ökologie der damaligen Zeit und auf die Paläontologie zu haben. Sie sind Teil der Massenaussterbensereignisse gegen Ende des Perm.

Die Fallen von Emeishan sind Teil der wissenschaftlichen Debatte über die Ursachen von Massenexzessen. Das Aussterben in Guadalupien geschah fast zeitgleich mit der Entstehung der Emeshian-Fallen. Dies stützt das Argument, dass Vulkanismus die Hauptursache für Massenaussterben ist. Eine andere Theorie, die vorgeschlagen wurde, um Massenaussterben zu erklären, ist die, dass sie durch Meteor- oder Kometeneinschläge verursacht wurden. In diesem Zusammenhang wird die Hypothese aufgestellt, dass Impaktereignisse Flutbasaltausbrüche verursachen, wie z.B. die, die die Emeshian-Fallen erzeugten. Diese Hypothese findet keine breite Unterstützung.