Die erste Atlantikschlacht (1914-1918) war eine Seeschlacht des Ersten Weltkriegs, die größtenteils in den Meeren um die Britischen Inseln und im Atlantischen Ozean ausgetragen wurde. Sowohl das Deutsche Reich als auch das Vereinigte Königreich waren stark auf Importe angewiesen, um ihre Bevölkerung zu ernähren und ihre Kriegsindustrie zu versorgen; daher zielten beide darauf ab, sich gegenseitig zu blockieren. Die Briten verfügten über die Royal Navy, die zahlenmäßig überlegen war und innerhalb des Britischen Reiches operieren konnte. Die deutsche Marine konnte die britische Marine nicht zerstören, wie in der Schlacht von Jütland zu sehen war.

Die deutsche Flotte setzte hauptsächlich uneingeschränkte U-Boot-Kriegsführung ein. Den neutralen Ländern missfielen die Blockaden, und die Versenkung der RMS Lusitania ärgerte besonders die Vereinigten Staaten. Die erfolgreiche Blockade Deutschlands trug zu ihrer militärischen Niederlage 1918 bei und erzwang auch die Unterzeichnung des Versailler Vertrags Mitte 1919.