Die Vier Freiheiten sind ein wichtiges Konzept des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Er stellte sie in der Rede zur Lage der Nation vom 6. Januar 1941 vor, die deshalb auch Rede der vier Freiheiten genannt wird.

Roosevelt machte die Vier Freiheiten erst elf Monate vor der amerikanischen Beteiligung am Zweiten Weltkrieg öffentlich. Das Konzept spielte eine wichtige Rolle in der amerikanischen Propaganda während des Krieges. Nach Roosevelts Tod 1945 war seine Frau Eleanor weiterhin eine wichtige Fürsprecherin für die Aufnahme der Vier Freiheiten in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.