Blindenführhunde sind ausgebildete Hunde, die blinden Menschen helfen sollen, allein zu leben. Sie werden manchmal auch als "Blindenhunde" bezeichnet. Blindenführhunde sind eine Art von Hilfstieren, d.h. Tiere, die darauf trainiert sind, Menschen mit einer Behinderung zu helfen, ein vollständigeres Leben zu führen.

Die blinde Person (manchmal "Hundeführer" genannt) und der Hund müssen zusammenarbeiten. Sowohl der Hund als auch der Hundeführer müssen eine spezielle Ausbildung absolvieren, um zu lernen, wie man als Team arbeitet. Der Hundeführer muss dem Blindenhund mitteilen, in welche Richtung er gehen möchte. Der Hund kann die Person um Dinge herumführen, die gefährlich sein können, wie das Bewegen von Autos oder anderen Dingen. Den Blindenhunden kann auch beigebracht werden, Knöpfe zu drücken, um mit Aufzügen zu arbeiten oder Dinge für ihren Hundeführer zu holen. Da Hunde Farben nicht so gut sehen können wie Menschen, können sie auch keine Verkehrszeichen lesen, deshalb muss der Hundeführer Wege nutzen, um zu erkennen, ob es sicher ist, eine Straße zu überqueren.

Da sich der Blindenhund und der Hundeführer in der Öffentlichkeit aufhalten, ist es wichtig, dass der Hund in belebten oder lauten Bereichen ruhig bleibt. In vielen Ländern sind Blindenhunde an Orten erlaubt, an denen Tiere normalerweise nicht erlaubt sind, wie z.B. in Restaurants, Geschäften, Bussen und Zügen.