Die Hallstattkultur ist nach Hallstatt benannt, einer Stadt in Österreich, in der die ersten Artefakte gefunden wurden. Sie dauerte von etwa 1200 v. Chr. bis etwa 275 v. Chr.

Es gab verschiedene Epochen, die heute vor allem durch die Art der verwendeten Fibeln unterschieden werden. Die Fibeln veränderten sich recht schnell und lassen eine gute Schätzung zu. Hallstattzeitliche Kulturstätten wurden in Ostfrankreich, in der Schweiz, in Süddeutschland, in Österreich, in Slowenien und Kroatien, in Nordwestungarn, in der Südwestslowakei und in Südmähren gefunden.

In dieser Zeit entwickelte sich die Sozialstruktur zu einer Hierarchie. Das lässt sich durch verschiedene Dinge dokumentieren, die den Gräbern hinzugefügt wurden, wie zum Beispiel auf dem Magdalenenberg. In der Bronzezeit lebten die Menschen in großen Siedlungen. Als Eisen verfügbar wurde, änderten sich die Handelswege. Eine neue Oberschicht konnte sich etablieren. Anders als früher lebte die Oberschicht gerne in grossen Häusern auf dem Land, um ihre Macht zu demonstrieren.

Auch die Begräbniskulte änderten sich, von Brandgräbern zu Bestattungen mit Sarkophagen. Die neue Oberschicht nutzte ihren Reichtum für Importgüter, vor allem aus dem Mittelmeerraum. Um das 2. Jahrtausend v. Chr. begannen die Menschen, sich dort niederzulassen.