Der Constace-See oder Bodensee (deutsch: Bodensee) ist ein großer See am Rhein. Er liegt an der Grenze zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich. Er ist nach dem Plattensee und dem Genfer See der drittgrößte See Mitteleuropas. Er besteht aus zwei kleineren Seen (Obersee und Untersee genannt). Diese werden durch einen kleinen Flussabschnitt in Konstanz miteinander verbunden. Der See bedeckt etwa 564 km2 (218 Quadratmeilen) der Gesamtfläche.
Es gibt drei große Inseln im See. Die Inseln Lindau und Mainau liegen im Obersee. Reichenau liegt im Untersee. Der Obersee ist etwa 63 km (39 mi) lang, von Bregenz bis Bodman-Ludwigshafen. Er ist an seiner breitesten Stelle zwischen Romanshorn und Friedrichshafen etwa 14 km breit. Der tiefste Punkt ist 254 m tief, zwischen Fischbach und Uttwil (vor Konstanz).
Der See bildet die Grenze zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz. Auf einem Großteil seiner Länge ist diese Grenze nicht definiert. Die Schweiz geht davon aus, dass die Grenze durch die Mitte des Sees verläuft. Österreich meint, der See sei ein Kondominium aller Länder. Ein Kondominium ist ein Raum, der von allen an ihm beteiligten Ländern regiert wird. Deutschland hat keine klare Sicht.
Andere Rechtsfragen, wie Navigation und Fischerei, werden in separaten Verträgen geregelt. Rund 62% des Seeufers gehören Deutschland, rund 33% der Schweiz und die restlichen 11% Österreich.
Im Jahr 1963 fror der ganze See ein. Seitdem ist dies nicht mehr geschehen.

