Die Olmeken schufen eine Reihe von Kunstwerken wie Altäre, Jademasken und Steinschnitzereien.
Kolossale Köpfe
Die olmekischen Kolossalköpfe sind das bekannteste Symbol der olmekischen Zivilisation. Die Höhe und das Gewicht der Köpfe variieren, aber der größte Kopf ist etwa doppelt so groß wie ein durchschnittlicher männlicher Mensch. Zu ihnen gehören siebzehn Köpfe, die in den südmexikanischen Städten La Venta, San Lorenzo Tenochtitlan, Tres Zapotes und Rancho la Cobata gefunden wurden. Jeder Kopf zeigt einen einzigartigen Gesichtsausdruck und trägt einen Helm mit unverwechselbaren Verzierungen. Keine zwei sind gleich. Herkunft und Bedeutung der Köpfe sind rätselhaft und unter Gelehrten und Archäologen Gegenstand zahlreicher Spekulationen.
Gelehrte haben versucht zu erklären, wie die Olmeken solch große Objekte hergestellt und bewegt haben könnten. Die Köpfe wurden aus einem harten, dichten Gestein namens Basalt geformt. Archäologen glauben, dass die Olmeken den größten Teil des Basalts im Tuxtlas-Gebirge gefunden haben. Dieser Theorie zufolge wurden die Basaltköpfe grob in den Bergen modelliert und dann entweder getrieben oder von Tausenden von Menschen von der Baustelle in die Olmeken-Städte geschleppt.
Das vielleicht bemerkenswerteste Merkmal der Skulpturen - und ein Hinweis auf ihre Bedeutung - sind die Helme, die von allen Olmeken-Köpfen getragen werden. Diese Helme und die Gummibälle, die in der Nähe der Skulpturen gefunden wurden, könnten ein Beweis dafür sein, dass das mesoamerikanische Ballspiel seinen Ursprung in der olmekischen Zivilisation hat. Das mesoamerikanische Ballspiel war ein Mannschaftssport mit tiefer religiöser und kultureller Bedeutung für die indigene Bevölkerung Mexikos und Mittelamerikas. Die Olmekenköpfe sollen einst mesoamerikanische Ballspieler repräsentiert haben, die nach der Niederlage eines Spiels geopfert wurden. Die aktuelle Theorie besagt jedoch, dass die Köpfe die olmekischen Herrscher ehren.