In der Musik bedeutet die Tonhöhe einer Note, wie hoch oder tief die Note ist. In der Physik wird sie in einer Einheit namens Hertz gemessen. Eine Note, die mit 261 Hz schwingt, wird durch Schallwellen verursacht, die mit 261 Mal pro Sekunde schwingen. Auf dem Klavier wird dies das mittlere C sein.

Nicht alle Musikinstrumente machen Noten mit einer bestimmten Tonhöhe. Viele Perkussionsinstrumente wie Trommeln, Triangel und Becken sind Instrumente, die für Rhythmen verwendet werden. Sie spielen keine Melodien, weil sie keine bestimmte Tonhöhe haben (obwohl eine bestimmte Tonhöhe oft nur beim aufmerksamen Zuhören zu hören ist).

Einige Musiker haben einen Sinn für absolute Tonhöhe oder perfekte Tonhöhe. Das bedeutet, dass sie immer wissen, welche Note gerade gespielt wird, auch ohne sie mit einer anderen Note zu vergleichen. Ein Gefühl für die absolute Tonhöhe macht aus jemandem nicht unbedingt einen guten Musiker, obwohl es sehr nützlich sein kann.

Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass bekannte Komponisten der klassischen Musik, wie Haydn, Beethoven, Mozart und Bach, ihren Tonhöhensinn entwickelt und vielleicht sogar gemeistert hatten.

Die Tonhöhe wird oft mit der Frequenz verwechselt. Die Frequenz wird als wissenschaftliches Mittel zur Messung und Veränderung von Schall und seinen möglichen Tonhöhen verwendet, obwohl die Tonhöhe zur Beschreibung einer eher psychologischen Tonhöhe verwendet wird.