Der Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) ist eine Art der Laubfrösche.
Rotäugige Laubfrösche verbringen die meiste Zeit auf großen tropischen Blättern. Sie sind nicht giftig und auf Tarnung angewiesen, um sich zu schützen. Tagsüber stehen sie still, bedecken ihre blauen Seiten mit ihren Hinterbeinen, stecken ihre hellen Füße unter den Bauch und schließen ihre roten Augen. So sehen sie fast vollständig grün aus und sind zwischen den Blättern gut versteckt. Die großen roten Augen sind eine defensive Anpassung, die als deimatisches Verhalten bezeichnet wird. Wenn ein rotäugiger Laubfrosch ein Raubtier entdeckt, öffnet er abrupt die Augen und starrt das Raubtier an. Das plötzliche Auftauchen der roten Augen kann das Raubtier erschrecken und dem Frosch die Chance zur Flucht geben.
Sie sind nachts aktiv. Sie fressen gerne kleine Insekten.
Während der Paarung trägt das Weibchen das Männchen mehrere Stunden lang auf dem Rücken. Das Weibchen sucht sich ein Blatt über einem Teich oder einer großen Pfütze aus, auf dem es sein Gelege ablegt. Das Männchen gibt seine Spermien auf die Eier ab, wenn diese freigelassen werden.
Laubfrösche legen geleeartige Eier. Die Mütter bleiben in ihrer Nähe und helfen ihnen im Kampf gegen alle hungrigen Tiere, die sie fressen wollen. In ein oder zwei Wochen werden sie zu einer Kaulquappe. Sie fallen vom Blatt und in den See, der sich unter dem Blatt befindet.
Wenn Raubtiere nahe genug sind, um Vibrationen zu erzeugen, spüren die Embryonen dies. Nach einigen Sekunden schlüpfen sie energisch zu Kaulquappen aus und breiten sich aus, um zu entkommen.
.jpg)
