Tarnung

Tarnung ist eine visuelle Tarnung. Ohne sie würde man ein Tier leicht erkennen. Wenn die natürliche Farbe eines Tieres es wie seine Umgebung aussehen lässt, dann ist das Tarnung. Die Streifen eines Tigers im langen Gras und der Kampfanzug eines modernen Soldaten sind Beispiele dafür.

Tarnung ist eine Form der Täuschung. Das Wort Camouflage kommt vom französischen Wort camoufler, was "sich tarnen" bedeutet.

Seepferdchen
Seepferdchen

Frosch auf obigem Foto hervorgehoben
Frosch auf obigem Foto hervorgehoben

Kapuzenheuschrecke (Teratodus monticollis) ist in Form und Farbe getarnt
Kapuzenheuschrecke (Teratodus monticollis) ist in Form und Farbe getarnt

Getarnte Steinböcke in der israelischen Wüste
Getarnte Steinböcke in der israelischen Wüste

Kallima inachus , der indische Blattfalter Zeigt das blattähnliche Aussehen der Flügelunterseite, die bei geschlossenen Flügeln sichtbar ist. Dies ist typisch für die ganze Gattung.
Kallima inachus , der indische Blattfalter Zeigt das blattähnliche Aussehen der Flügelunterseite, die bei geschlossenen Flügeln sichtbar ist. Dies ist typisch für die ganze Gattung.

Wirklich außergewöhnlich gut getarnter Frosch, fast unsichtbar (nach rechts gewandt, links oben auf dem fast senkrechten Stab im äußersten rechten Drittel des Fotos). Brasilien
Wirklich außergewöhnlich gut getarnter Frosch, fast unsichtbar (nach rechts gewandt, links oben auf dem fast senkrechten Stab im äußersten rechten Drittel des Fotos). Brasilien

Die typische Tabby-Katze ist auf dem Rücken, dem Kopf und den Pfoten dunkel gestreift und auf dem Bauch weiß. Das ist Gegenschattierung, ein wichtiges Mittel zur Tarnung.
Die typische Tabby-Katze ist auf dem Rücken, dem Kopf und den Pfoten dunkel gestreift und auf dem Bauch weiß. Das ist Gegenschattierung, ein wichtiges Mittel zur Tarnung.

Natürliche Tarnung

In der Natur fügen sich die meisten Tiere in ihre Umgebung ein oder verbergen ihre Gestalt. Sie sind sehr schwer zu sehen. Auf diese Weise überleben sie, und wenn sie überleben, dann können sie sich fortpflanzen. Es gibt Ausnahmen: Tiere, deren Verzehr gefährlich ist (z.B. Wespen), werben mit Warnfärbung.

Beutetiere verstecken sich vor Raubtieren. Raubtiere müssen nach Beute suchen, ohne gesehen zu werden. Die natürliche Tarnung ist eine Möglichkeit, dies zu erreichen: Ein Tier kann sich in seine Umgebung einfügen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass sich das Tier als etwas Harmloses tarnt.

Einige getarnte Tiere kopieren auch Bewegungen in der Natur, z.B. die eines im Wind wehenden Blattes. Andere Tiere befestigen natürliche Materialien an ihrem Körper, um sich zu verbergen. Einige wenige Tiere ändern ihre Farbe in wechselnden Umgebungen. Je nach Jahreszeit: (viele arktische Tiere, z.B. der Polarfuchs oder der Schneehase). Oder schnell, wie das Chamäleon und der Tintenfisch. Einige Herdentiere, wie das Zebra, haben ein Muster, das es dem Raubtier schwer macht, wenn sie laufen.

Mimikry ist eine besondere Art der Tarnung, bei der ein Tier oder eine Pflanze wie ein anderes Tier oder eine andere Pflanze aussieht, normalerweise eines, das unangenehm zu essen oder gefährlich ist.

Gegenschattierung

Die meisten Tiere sind oben dunkel und unten hell. Bei Licht, das vom Himmel kommt, macht diese Gegenschattierung sie weniger sichtbar. Dass dies die richtige Erklärung ist, beweisen Fälle, in denen das Tier verkehrt herum lebt. Ein berühmtes Beispiel ist der Nilwels, der mit dem Bauch nach oben schwimmt. In diesem Fall ist der Bauch dunkel und der Rücken hell gefärbt. p43

Transparenz und Versilberung

Durchsichtige oder teilweise durchsichtige Tiere sind in der pelagischen Schicht des Meeres weit verbreitet. Dies sind die Schichten, in die das Licht eindringt. Die Wirkung von Transparenz- oder Versilberungsarbeiten ist unter Wasser besser als über Wasser. Das liegt daran, dass die Lichtmenge, die eindringt, mit zunehmender Tiefe immer geringer wird. Auch der Anteil des reflektierten Lichts ist unter Wasser (0,001-0,6%) viel geringer als in Luft (2-5%).

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