Ad hominem ist ein lateinisches Wort für eine Art von Argument. Es ist ein Wort, das häufig in der Rhetorik verwendet wird. Rhetorik ist die Wissenschaft davon, gut zu sprechen und andere Menschen von Ihren Ideen zu überzeugen.
Übersetzt ins Englische bedeutet ad hominem gegen die Person. Mit anderen Worten: Wenn jemand ein ad hominem macht, greift er die Person an, gegen die er argumentiert, anstatt das, was sie sagt.
Der Begriff stammt vom lateinischen Wort homo, was soviel wie "Mensch" bedeutet. Hominem ist eine geschlechtsneutrale Version des Wortes homo. Im alten Rom bezeichnete es alle freien Männer, oder anders gesagt, alle freien menschlichen Wesen.
Ad hominem kann eine Möglichkeit sein, Ruf, Gerüchte und Hörensagen zu nutzen, um die Meinung anderer Zuhörer zu ändern. Wenn ein soziales Netzwerk eine Person bereits ausgeschlossen oder verbannt hat oder sie mit einem negativen Etikett versehen hat, kann dies häufiger funktionieren.
Meistens wird es als schwaches und schlechtes Argument angesehen. In Gerichten und in der Diplomatie werden ad hominems nicht geschätzt.
Ad hominems sind nicht jedes Mal falsch. Wenn Menschen zum Beispiel denken, dass man jemandem nicht trauen kann, können Dinge, die sie vorher gesagt haben, angezweifelt werden.