The Kite Runner ist ein 2003 erschienenes Buch des afghanisch-amerikanischen Khaled Hosseini.
In The Kite Runner wachsen Amir und Hassan gemeinsam wie Brüder in Afghanistan auf, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Amir ist der Sohn eines reichen Geschäftsmannes, eines sunnitischen Muslims, eines Paschtunen. Er ist gebildet und liebt es, zu lesen und zu schreiben. Hassans Vater Ali ist ein Diener von Amirs Vater. Hassan ist ein Sch'ia-Muslim und ein Hazara. Er kann nicht lesen und hat eine Hasenscharte. Keiner der beiden Jungen hat eine Mutter, obwohl Babas Freund, Rahim Kahn, eine enge Freundschaft mit Amir hat. Sie verbringen ihre Kindheit gemeinsam auf den Straßen Kabuls. Amir ist ein egoistischer Freund von Hassan, der Amir treu und ergeben ist. Eines Tages versteckt er sich in Angst, als Hassan von drei Tyrannen geschlagen und vergewaltigt wird, angeführt von einem Jungen namens Assef, als Hassan sich weigert, ihnen einen Drachen zu geben, den er für Amir gefunden hat. Danach erträgt er es nicht mehr, mit Hassan zu sprechen, und tut seinem Vater gegenüber so, als habe Hassan seine Uhr gestohlen, damit Hassan weggeschickt wird. Obwohl sein Vater Hassan verzeiht, beschließen Ali und Hassan zu gehen. Die sowjetische Invasion in Afghanistan lässt Amir und seinen Vater in die Vereinigten Staaten fliehen, weil Amirs Vater dafür bekannt ist, die Kommunisten zu verfluchen, und weil er Ronald Reagan sehr bewundert. Amir wird von einem todkranken Rahim Kahn als Erwachsener während der Taliban-Herrschaft nach Afghanistan zurückgerufen, um Hassans Sohn Sohrab zu retten, als Rahim ihm erzählt, dass er und Hassan eigentlich Halbbrüder sind, weil sein Vater heimlich Sex mit Hassans Mutter hatte. Bei der Rettung Sohrabs muss Amir Assef konfrontieren, der jetzt ein Führer der Taliban ist. Er wird von Assef schwer geschlagen, und Sohrab rettet ihn schließlich, indem er Assef mit einer Steinschleuder ins Auge schießt. Er geht mit Amir nach Hause, um bei ihm und seiner Frau Soraya zu leben, aber er spricht und spielt nicht. Schließlich bringt Amir Sohrab zum Lächeln, als er ihm beibringt, wie man einen Drachen steigen lässt.