Dan Brown (geboren am 22. Juni 1964) ist ein amerikanischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Buch ist The Da Vinci Code.
Er wurde in Exeter, New Hampshire geboren und besuchte die Phillips Exeter Academy. Anschließend studierte er an der Amherst College und schloss sein Studium mit einem Abschluss in Englisch ab. Nach dem Studium arbeitete Brown zunächst als Englischlehrer, bevor er sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.
Dan Brown lebt in den Vereinigten Staaten. Sein Vater war Mathematiklehrer und seine Mutter war Kirchenorganistin. Bevor Dan Brown Bücher schrieb, war er Englischlehrer. Dan Browns Frau, Blythe, ist Künstlerin. Manchmal ist sie dafür bekannt, ihm bei seinen Büchern zu helfen.
Themen und Stil
Dan Brown schreibt oft über Codes, Symbole, Kunstwerke und Geheimnisse. In vielen seiner Romane steht der fiktive Symbolforscher Robert Langdon im Mittelpunkt; Langdon ist die Hauptfigur in mehreren Romanen und verbindet akademisches Fachwissen mit actionreichen, schnellen Erzählungen. Browns Romane kombinieren reale historische Details, Kunstgeschichte und Verschwörungsstoffe mit fiktiven Elementen und zahlreichen Rätseln und Hinweisen, die Leser zum Miträtseln anregen sollen.
Verfilmungen und Adaptionen
Hollywood-Regisseur Ron Howard drehte einen Film über eines von Browns Büchern. Tom Hanks ist der Hauptdarsteller des Films. Der Film kam im Mai 2006 in die Kinos.
Neben der Verfilmung von The Da Vinci Code wurden auch andere Werke Browns für Film und Fernsehen adaptiert; so entstand z. B. eine Verfilmung von Angels & Demons (2009) mit Tom Hanks, und die Geschichte von The Lost Symbol wurde später als Fernsehserie umgesetzt. Die Verfilmungen trugen wesentlich zum internationalen Bekanntheitsgrad seiner Romane bei.
Browns nächstes Buch sollte The Solomon Key heißen, doch dann wurde der Name in The Lost Symbol geändert. Als das Buch The Da Vinci Code in den Vereinigten Staaten herauskam, gab es einige Rätsel, die in der Kunst des Buchumschlags verborgen waren. Brown sagte, dass die Antworten auf diese Rätsel Hinweise darauf geben, was in seinem nächsten Buch stehen würde. Zwei der Rätsel handeln von einer berühmten Skulptur namens Kryptos, die sich in der Mitte des Gebäudes des CIA-Hauptquartiers in Washington D.C. befindet.
Rezeption, Erfolge und Kontroversen
Dan Brown zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Gegenwartsautoren: seine Bücher wurden weltweit millionenfach verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Gleichzeitig lösten besonders Werke wie The Da Vinci Code intensive Debatten aus. Historiker, Theologen und Institutionen – insbesondere die katholische Kirche – kritisierten das Buch wegen angeblicher historischer Ungenauigkeiten und der Darstellung religiöser Themen. Brown und seine Verleger weisen darauf hin, dass es sich um fiktionale Werke handelt.
Es gab auch juristische Auseinandersetzungen: Autoren, die behaupteten, Brown habe Ideen aus früheren Sachbüchern übernommen, verklagten ihn, doch die Gerichte entschieden zugunsten Browns, indem sie feststellten, dass es sich bei seiner Arbeit um eigenständige fiktionale Verarbeitung handelte.
Dies ist eine Liste von Dan Browns Büchern:
- Digital Fortress — 1998 (Spannung/Thriller mit Themen rund um Kryptographie und Geheimdienste)
- Angels & Demons — 2000 (Erster Roman mit der Figur Robert Langdon; Kunst, Vatikan und Geheimgesellschaften)
- Deception Point — 2001 (Politischer Thriller mit Weltraum- und Wissenschaftsthemen)
- The Da Vinci Code — 2003 (Internationaler Bestseller; Kunstgeschichte, religiöse Geheimnisse und Rätsel)
- The Lost Symbol — 2009 (Robert-Langdon-Roman mit Fokus auf Freimaurerei und amerikanische Geschichte)
- Inferno — 2013 (Robert-Langdon-Roman, inspiriert von Dantes Göttlicher Komödie, mit globalen Bedrohungsszenarien)
- Origin — 2017 (Robert-Langdon-Roman; Wissenschaft, Technologie und Fragen nach dem Ursprung der Menschheit)
- Wild Symphony — 2020 (Kinderbuch / musikalisches Bilderbuch, das Text mit komponierter Musik verbindet)
Seine Arbeiten bleiben populär, weil sie historische Elemente mit moderner Spannung verknüpfen und Leserinnen und Leser durch Rätsel, symbolische Hinweise und schnelle Handlungswechsel fesseln. Zugleich regen sie zu Diskussionen über die Grenze zwischen Fiktion und historischem Anspruch an.

