Washington, D.C. (auch einfach Washington oder D.C. genannt und offiziell als District of Columbia bezeichnet) ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Es ist ein föderaler Distrikt. Der Präsident der USA und viele wichtige nationale Regierungsstellen befinden sich auf dem Territorium. Damit ist es das politische Zentrum der Vereinigten Staaten von Amerika.
Washington wurde nach dem ersten U.S.-Präsidenten George Washington benannt. "D.C." steht für "District of Columbia". Zuerst bestand er aus einem Stück aus Virginia südlich des Potomac River und einem Stück aus Maryland nördlich des Potomac River. Im Jahr 1847 wurde das Stück aus Virginia zurückgegeben und ist heute Arlington County und Teil der Stadt Alexandria. Seit 1847 liegt der gesamte District of Columbia auf der Nordseite des Potomac River. Der District of Columbia hatte früher andere kleine Städte, die "D.C." benutzten.
Seit 1800 ist der District of Columbia die Heimat aller drei Zweige der US-Regierung: Der Kongress, der Präsident und der Oberste Gerichtshof. Alle wichtigen politischen Parteien haben hier ihren Sitz. Der Distrikt ist auch der Sitz der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS). Da es der Sitz des Präsidenten ist und für die amerikanische Politik wichtig ist, halten viele Gruppen hier oft große Demonstrationen und Proteste ab. Diese finden oft an der National Mall statt, einem großen offenen Park mit vielen Denkmälern und Museen. Die vielen Museen und Denkmäler des District of Columbia machen ihn zu einem beliebten Ort für Touristen.
Im Jahr 2005 zeigte das United States Census Bureau, dass 582.049 Menschen im District of Columbia wohnten.




