Im Juni 2011 kündigte die BBC an, dass Eliza Manningham-Buller die Reith Lectures 2011 zusammen mit der burmesischen pro-demokratischen Führerin Aung San Suu Kyi in einer Reihe mit dem Titel Securing Freedom" präsentieren wird. Eliza Manningham-Bullers Vorträge, die im September 2011 auf BBC Radio 4 und dem BBC World Service ausgestrahlt wurden, markierten den zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September auf die Vereinigten Staaten.
In ihrem ersten Vortrag mit dem Titel "Terror", der im BBC Broadcasting House in London aufgezeichnet wurde, reflektierte sie über die bleibende Bedeutung des 11. September 2001 und fragte, ob es sich um ein terroristisches Verbrechen, eine Kriegshandlung oder etwas anderes handelte. Sie untersuchte auch die Auswirkungen der US-geführten Invasion im Irak auf den Kampf gegen al-Qaida.
In ihrem zweiten Vortrag mit dem Titel "Sicherheit", der im Stadtmuseum von Leeds aufgezeichnet wurde, sagte sie, dass der Einsatz von Folter "falsch und niemals gerechtfertigt" sei und "absolut abzulehnen sei, selbst wenn er die Aussicht bieten könnte, Leben zu retten". Sie sagte, dass der Einsatz von Folter die Welt nicht zu einem sichereren Ort gemacht habe, und fügte hinzu, dass der Einsatz von Waterboarding durch die Vereinigten Staaten ein "tiefgreifender Fehler" gewesen sei und Amerika dadurch seine "moralische Autorität" verloren habe.
In ihrem dritten und letzten Vortrag mit dem Titel "Freedom", der in der British Library in London aufgezeichnet wurde, erörterte sie die außenpolitischen Prioritäten seit den Anschlägen vom 11. September. Sie erklärte, dass es "notwendig" sei, mit Diktatoren und Terroristen zu sprechen, um die Sicherheit zu schützen, und sagte, dass die Entscheidung der britischen Regierung, 2003 mit Oberst Gaddafi zusammenzuarbeiten, "die richtige Entscheidung" sei. Sie fuhr fort, dass der Schutz der britischen Bürger unmöglich wäre, wenn sich die Sicherheitsdienste darauf beschränken würden, nur mit denjenigen zu sprechen, die gemeinsame Werte haben, und nannte Beispiele, wo Menschen, die einst als Terroristen galten, nun Teil des politischen Establishments seien: "Schauen Sie sich Nordirland an, wo ehemalige Terroristen in der Regierung sind... schauen Sie sich Mandela und den ANC an, die Terrortaktiken anwandten, als sie im Exil waren.