Kreide ist eine Art von Kalkstein. Luft und Wasser tragen Kreide nicht so leicht ab, so dass Kreide, wenn sie am Meer liegt, oft eine große Klippe bildet. Die "White Cliffs of Dover" in Kent, England, sind ein gutes Beispiel dafür. Wenn sich die Kreide in Bodennähe befindet, bildet sie oft Kreidehügel. Kreide hält Wasser, daher haben diese Kreidehügel viel Wasser in sich, und wenn das Wetter sehr trocken ist, kommt das Wasser langsam aus der Kreide. Kreide entsteht meist aus den kalkhaltigen (CaCO3) Skeletten unzähliger winziger planktonischer Algen, die Kokolithe genannt werden. Sie wurde in der Oberkreidezeit abgelagert.
Tafelkreide ist keine echte Kreide. Es handelt sich eigentlich um Gips (Kalziumsulfat), aber oft wird sie "Kreide" genannt. Man benutzt sie zum Zeichnen auf harten Dingen, weil sie weich ist. Wenn diese Kreide auf etwas Hartem oder Rauem gerieben wird, hinterlässt sie einen Abdruck. Menschen schreiben oft mit Kreide auf einer Kreidetafel oder Tafel. Die Kreidespuren können mit einem Kreideradierer oder Wasser weggewischt werden, so dass die Tafel wieder leer ist. In Geschäften wird Tafelkreide in der Regel in ca. 5 cm langen Stöcken verkauft.
Es gibt auch große Stücke weicher Kreide, mit denen Kinder auf dem Boden schreiben können, z.B. auf Beton (z.B. Bürgersteig) oder auf Asphalt (z.B. Einfahrt). Normalerweise ist es in Ordnung, mit dieser Art von Kreide auf dem Boden zu schreiben, da der Regen die Kreide wegspült.
Schneiderkreide ist auch keine echte Kreide. Es ist in Wirklichkeit Talkum (Magnesiumsilikat). Schneider verwenden sie, um auf Material zu zeichnen, wenn sie Kleidung herstellen.
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