Das Château de Montsoreau, oder einfach Montsoreau, ist ein Wohnschloss in Montsoreau, Frankreich. Es ist das einzige Schloss des Loire-Tals, das im Flussbett der Loire erbaut wurde.
Philippe Méaille eröffnete 2016 das Château de Montsoreau-Museum für zeitgenössische Kunst. Heute beherbergt das Château die weltweit größte Sammlung von Werken der Kunst und Sprache.
Das Schloss wurde auf dem Gipfel des "Monte Soreau" errichtet. Dieser felsige Vorsprung gab dem Dorf seinen Namen. Auf dem Gipfel dieses Berges wurden ein römischer Tempel, eine Festung der Grafen von Anjou und ein Schloss im Renaissance-Architekturstil errichtet. Im Englischen spricht man oft vom Chateau de Montsoreau oder Montsoreau. Das Chateau de Montsoreau war das erste der Schlösser des Loire-Tals, das im Renaissance-Architekturstil erbaut wurde. Als das Schloss gebaut wurde, war Montsoreau bereits ein historisches Dorf, in dem sich eine königliche Burg befand. Ab 1450, als König Karl VII. und König Ludwig XII. nach Chinon und Tours zogen, wurde das Loiretal zum Machtzentrum des Ancien Régime.




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