Elementare Funktionen
Sei f(x):ℝ→ℝ eine reellwertige Funktion y=f(x) eines reellwertigen Arguments x. (Das bedeutet, dass sowohl die Eingabe als auch die Ausgabe reelle Zahlen sind).
- Grafische Bedeutung: Die Funktion f ist eine Injektion, wenn jede horizontale Linie den Graphen von f in höchstens einem Punkt schneidet.
- Algebraische Bedeutung: Die Funktion f ist eine Injektion, wenn f(xo)=f(x1) bedeutet xo=x1.
Beispiel: Die lineare Funktion einer schrägen Linie ist 1-1. Das heißt, y=ax+b, wobei a≠0 eine Injektion ist. (Es ist auch eine Surjektion und damit eine Bijektion).
Beweise: Lass xo und x1 reelle Zahlen sein. Angenommen, die Linie bildet diese beiden x-Werte auf den gleichen y-Wert ab. Dies bedeutet a-xo+b=a-x1+b. Subtrahieren Sie b von beiden Seiten. Wir erhalten a-xo=a-x1. Dividieren Sie nun beide Seiten durch a (erinnern Sie sich an a≠0). Wir erhalten xo=x1. Damit haben wir die formale Definition und die Funktion y=ax+b bewiesen, wobei a≠0 eine Injektion ist.
Beispiel: Die Polynomfunktion dritten Grades: f(x)=x3 ist eine Injektion. Die Polynomfunktion dritten Grades: f(x)=x3 -3x ist jedoch keine Injektion.
Diskussion 1: Jede horizontale Linie schneidet den Graphen von
f(x)=x3 genau einmal. (Außerdem ist es eine Surjektion).
Diskussion 2. Jede horizontale Linie zwischen y=-2 und y=2 schneidet den Graphen in drei Punkten, so dass diese Funktion keine Injektion ist. (Es handelt sich jedoch um eine Surjektion).
Beispiel: Die quadratische Funktion f(x) = x2 ist keine Injektion.
Diskussion: Jede horizontale Linie y=c, bei der c>0 den Graphen in zwei Punkten schneidet. Diese Funktion ist also keine Injektion. (Sie ist auch keine Surjektion).
Hinweis: Man kann eine nicht-injektive Funktion in eine injektive Funktion umwandeln, indem man einen Teil der Domäne eliminiert. Wir nennen dies die Domäne einschränken. Beschränken Sie zum Beispiel den Bereich von f(x)=x² auf nicht-negative Zahlen (positive Zahlen und Null). Definieren Sie .
f / [ 0 , + ∞ ) ( x ) : [ 0 , + ∞ ) → R {\Anzeigestil f_{/[0,+\infty )}(x):[0,+\infty )\rechterPfeil \mathbf {R} } wobei
f / [ 0 , + ∞ ) ( x ) = x 2 {\Anzeigestil f_{/[0,+\infty )}(x)=x^{2}} 
Diese Funktion ist jetzt eine Injektion. (Siehe auch Einschränkung einer Funktion).
Beispiel: Die Exponentialfunktion f(x) = 10x ist eine Injektion. (Es handelt sich jedoch nicht um eine Surjektion).
Diskussion: Jede horizontale Linie schneidet die Grafik in höchstens einem Punkt. Die horizontalen Linien y=c mit c>0 schneiden sie in genau einem Punkt. Die horizontalen Linien y=c, wobei c≤0 das Diagramm an keinem Punkt schneidet.
Hinweis: Die Tatsache, dass eine Exponentialfunktion injektiv ist, kann in Berechnungen verwendet werden.
a x 0 = a x 1 ⇒ x 0 = x 1 , a > 0 {\Darstellungsstil a^{x_{0}}}=a^{x_{1}}}\,\,\,\Rechtspfeil \,\,x_{0}=x_{1},\,a>0} 
Beispiel: 100 = 10 x - 3 ⇒ 2 = x - 3 ⇒ x = 5 {\Displaystyle 100=10^{x-3}\,\,\,\Rechtspfeil \,\,2=x-3\,\,\,\Rechtspfeil \,\,x=5} 
| Injektion: keine horizontale Linie schneidet mehr als einen Punkt des Diagramms |
|  Injektion. f(x):ℝ→ℝ (und Surjektion) |  Injektion. f(x):ℝ→ℝ (und Surjektion) |  Keine Injektion. f(x):ℝ→ℝ (ist Surjektion) |
|  Keine Injektion. f(x):ℝ→ℝ (nicht Surjektion) |  Injektion. f(x):ℝ→ℝ (nicht Surjektion) |  Injektion. f(x):(0,+∞)→ℝ (und Surjektion) |
Andere Beispiele
Beispiel: Die logarithmische Funktion zur Basis 10 f(x):(0,+∞)→ℝ definiert durch f(x)=log(x) oder y=log10(x) ist eine Injektion (und eine Surjektion). (Dies ist die Umkehrfunktion von 10x).
Beispiel: Die Funktion f:ℕ→ℕ, die jede natürliche Zahl n auf 2n abbildet, ist eine Injektion. Jede gerade Zahl hat genau eine Vorabbildung. Jede ungerade Zahl hat kein Vorabbild.