Die Internationale Datumsgrenze (IDL), auch nur Datumsgrenze genannt, ist eine imaginäre Linie auf der Erdoberfläche, die im Pazifischen Ozean von Norden nach Süden verläuft. Das Datum wird einen Tag später, wenn man sie in westlicher Richtung überquert, und einen Tag früher, wenn man sie in östlicher Richtung überquert.

Der Grund für diesen Effekt liegt darin, dass die Länder auf der westlichen Seite der internationalen Datumsgrenze (in oder außerhalb Ostasiens) die Zeitzone 10-12 Stunden länger als Greenwich haben. Und die Länder auf der östlichen Seite der Datumsgrenze (Alaska/Hawaii und andere Gebiete) haben die Zeitzone 9-12 Stunden weniger als Greenwich. Wenn man also über die Linie reist, muss die eigene Uhr je nach Zeitzone um 20-24 Stunden verstellt werden.

Beispielsweise ist Neuseeland der Greenwich Mean Time zwölf Stunden voraus, während Hawaii zehn Stunden hinter der Greenwich Mean Time liegt. Bei Reisen von Neuseeland nach Hawaii müssen die Uhren um 22 Stunden zurückgestellt werden, also etwa einen Tag.