Die Königseidechse (Somateria spectabilis) ist eine große Meeresente. Sie brütet entlang der arktischen Küsten der nördlichen Hemisphäre Nordosteuropas, Nordamerikas und Asiens. Die Vögel verbringen die meiste Zeit des Jahres in marinen Küstenökosystemen in hohen Breitengraden. Im Juni und Juli ziehen sie in die arktische Tundra, um dort zu brüten. Sie legen vier bis sieben Eier in einem Kratzer auf dem mit Gras ausgekleideten Boden und Daunen.

Die Königseide überwintert in arktischen und subarktischen Meeresgebieten, vor allem in der Beringsee, an der Westküste Grönlands, im östlichen Kanada und in Nordnorwegen. Es kommt auch jährlich vor dem Nordosten der Vereinigten Staaten, Schottland und Kamtschatka vor. Zu den Brutgebieten gehört die arktische Küstentundra an der Nordküste Alaskas. Diese Art taucht für benthische wirbellose Tiere wie Krebstiere, polychaete Würmer und Weichtiere, wobei Muscheln eine bevorzugte Nahrung sind. Überwinternde Vögel können an geeigneten Küstengewässern große Schwärme bilden, wobei einige Schwärme größer als 100.000 Vögel sind.

Diese Art ist kleiner als die gemeine Eiderente. Das Männchen ist unverwechselbar mit seinem schwarzen Körper, der weißen Brust und dem mehrfarbigen Kopf. Der Ruf des Erpel ist ein tiefes Gurren.

Das Weibchen ist ein brauner Vogel. Sie lassen sich noch von allen Enten außer anderen Eiderentenarten hinsichtlich Größe und Struktur unterscheiden. Der Kopf ist kürzer als bei der gemeinen Eiderentenart, und die Befederung des Schnabels ist abgerundet, nicht dreieckig.

Ein unreifer Erpel ist typischerweise ganz dunkel mit einer weißen Brust und einem gelben Schnabelfleck.