Das Königreich Island (Isländisch: Konungsríkið Ísland; Dänisch: Kongeriget Island) war eine konstitutionelleMonarchie, die eine Personalunion mit Dänemark hatte. Das Königreich wurde am 1. Dezember 1918 gegründet. Es dauerte bis zum 17. Juni 1944, als durch ein nationales Referendum die Republik Island gegründet wurde.
Die am 1. Dezember 1918 unterzeichnete Verbandsakte erlaubte es Island, seine eigene Flagge zu schaffen, erklärte seine Neutralität und bat Dänemark um Hilfe bei seinen auswärtigen Angelegenheiten und Verteidigungsinteressen.
Die Besetzung Dänemarks durch die Nazideutschen in den frühen 1940er Jahren brach ihre Kommunikation ab. Daraufhin ernannten sich die Althing selbst zum Staatsoberhaupt und sagten, dass Island die Hilfe Dänemarks nicht mehr benötigen würde. Später wurde die Insel von britischen und amerikanischen Streitkräften besetzt. Dies dauerte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Monarchie hielt am 20. und 23. Mai 1944 ein Verfassungsreferendum ab. Die Option, eine neue republikanische Verfassung einzuführen, gewann mit 98,5% der Stimmen. Christian X. von Dänemark sandte eine Glückwunschbotschaft an das isländische Volk.
.svg.png)
