Langschiffe waren Seeschiffe, die für den Handel, die Erkundung und für Raubzüge gebaut und eingesetzt wurden. Sie werden gewöhnlich als Wikingerschiffe angesehen, wurden aber schon von den frühen Menschen auf der Ost- und Nordsee benutzt. Es waren die Wikinger, die die Konstruktion von leichten, schnellen Langschiffen beherrschten, die auch flussaufwärts fahren konnten. Zu Beginn der angelsächsischen Periode in Großbritannien kamen die einfallenden Gruppen von Angeln, Sachsen, Friesen und Jüten in Langschiffen an. Von da an wurden auch auf den Britischen Inseln Langschiffe gebaut und eingesetzt. Als die Normannen 1066 England eroberten, setzte Wilhelm der Eroberer eine große Flotte von Langschiffen ein, um seine Armee nach England zu transportieren.