Das Springfield-Gewehr M1903 war ein Repetiergewehr, das vom Militär der Vereinigten Staaten sowohl im Ersten und Zweiten Weltkrieg als auch im Koreakrieg und zu Beginn des Vietnamkriegs eingesetzt wurde.

Das Springfield basierte auf dem deutschen G98 Mauser-Gewehr. Es fasst bis zu fünf .30-06 Springfield-Geschosse.

Es war das Hauptgewehr der USA während des Ersten Weltkriegs. 1936 wurde es durch das M1 Garand, ein halbautomatisches Gewehr, ersetzt. Der Grund dafür war, dass halbautomatische Gewehre Kugeln schneller abfeuern konnten als Repetiergewehre. Dies war wichtig, weil im Ersten Weltkrieg ein Großteil der Kämpfe in Schützengräben stattfand. In engen Räumen wie in der Schützengrabenkriegsführung ist es sehr wichtig, schnell schießen zu können, und halbautomatische Gewehre leisten dabei eine bessere Arbeit als Repetiergewehre. Sie wurde jedoch während des Zweiten Weltkriegs noch immer häufig verwendet und wurde zum wichtigsten Scharfschützengewehr der USA. Bis zum Beginn des Vietnamkrieges war es das Hauptscharfschützengewehr der USA.