In der Geometrie ist ein Parallelepiped eine dreidimensionale Figur, die aus sechs Parallelogrammen besteht (der Begriff Rhomboid wird manchmal auch in dieser Bedeutung verwendet). In Analogie dazu bezieht es sich auf ein Parallelogramm, so wie ein Würfel auf ein Quadrat oder ein Quader auf ein Rechteck. In der euklidischen Geometrie umfasst ihre Definition alle vier Begriffe (d.h. Parallelepiped, Parallelogramm, Würfel und Quadrat). In diesem Kontext der affinen Geometrie, in der die Winkel nicht unterschieden werden, lässt ihre Definition nur Parallelogramme und Parallelepipede zu. Drei gleichwertige Definitionen von Parallelepiped sind

  • ein Polyeder mit sechs Flächen (Hexaeder), von denen jede ein Parallelogramm ist,
  • ein Hexaeder mit drei Paaren paralleler Flächen und
  • ein Prisma, dessen Basis ein Parallelogramm ist.

Der rechteckige Quader (sechs rechteckige Flächen), der Würfel (sechs quadratische Flächen) und der Rhomboeder (sechs rhombenförmige Flächen) sind allesamt Sonderfälle des Parallelepipeds.