Phorusrhacos war eine Gattung riesiger räuberischer, flugunfähiger Vögel, die in Patagonien lebten. Die Terrorvögel lebten in Wäldern und Grasland. Überreste sind aus mehreren Orten in der Provinz Santa Cruz in Argentinien bekannt.
Phorusrhacos war etwa 2,5 Meter (8 ft) groß und wog etwa 130 Kilogramm (280 lbs). Er wurde aus offensichtlichen Gründen "Terrorvogel" genannt: Er war neben Titanis, Kelenken und Brontornis einer der größten fleischfressenden Vögel, die es je gegeben hat. Seine rudimentären Flügel hatten Krallen in Form eines Fleischhakens zur Bekämpfung von Beute, die dann mit dem massiven Schnabel getötet wurde. Er fraß kleine Säugetiere und Aas.
Sein Schädel war bis zu sechzig Zentimeter lang und mit einem kräftigen, hakenbestückten Schnabel bewaffnet. Die Struktur des Schnabels und die großen Krallen an den Zehen zeigen, dass es sich um einen Raubvogel handelte. Er raste über die grasbewachsenen Hochebenen und Hügel Patagoniens und fing kleine Reptilien und Säugetiere, wobei er größere Beute seinen massiveren Verwandten wie Brontornis überließ.

