Ein Superkontinent ist eine große Landfläche, die mehr als einen kontinentalen Kern, oder Kraton, aufweist. Sie werden durch das Zusammenkommen von Kontinentalplatten gebildet. Kontinentalplatten sind periodisch zusammengeprallt und haben sich in Perioden der Orogenese (Gebirgsbildung) zu Superkontinenten zusammengefügt. Der Zyklus der Superkontinente, die sich durch die Plattentektonik bilden, aufbrechen, trennen und neu formen, findet etwa alle 450 Millionen Jahre statt.

Eurasien ist sicherlich ein Superkontinent, aber die Amerikas werden gewöhnlich als getrennte Kontinente betrachtet. Noch deutlicher wird, dass Gondwana und Laurasia Superkontinente waren, die durch das Auseinanderbrechen des globalen Superkontinents Pangäa entstanden sind.

Die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika ist geologisch gesehen eine eher temporäre Verbindung. Aus diesem Grund wird Amerika gewöhnlich nicht als ein Superkontinent beschrieben.