Die Supersymmetrie ist eine wissenschaftliche Theorie, die besagt, dass bei der Entstehung von Elementarteilchen (wie Photonen, Elektronen und Quarks) am Anfang des Universums auch passende Arten von theoretischen "Superteilchen" entstanden sind. Wenn diese Theorie wahr ist, würde sie die Arten von Teilchen im Universum mindestens verdoppeln. Wenn das Universum zusätzliche Dimensionen hat (die M-Theorie von Edward Witten sagt bis zu 11 voraus), dann gäbe es auch mehr Möglichkeiten, Symmetrie und mehr Arten von Superteilchen zu haben.

Viele Wissenschaftler hoffen, die Supersymmetrie nachzuweisen, weil sie viele Lücken im Standardmodell der Physik (einschließlich der dunklen Materie) füllt und die Ideen der Stringtheorie unterstützen würde. Experimente im Large Hadron Collider haben jedoch bisher keinen Beweis für Supersymmetrie gefunden.

Supersymmetrie war die Idee von Hironari Miyazawa (geb. 1927).