Die Stringtheorie ist eine Reihe von Versuchen, die vier bekannten fundamentalen Wechselwirkungen - Gravitation, Elektromagnetismus, starke Kernkraft, schwache Kernkraft - in einer Theorie zu modellieren. Damit wird versucht, den angeblichen Konflikt zwischen der klassischen Physik und der Quantenphysik durch elementare Einheiten zu lösen - die eine klassische Kraft: die Gravitation, und eine neue Quantenfeldtheorie der anderen drei fundamentalen Kräfte.

Einstein hatte eine einheitliche Feldtheorie angestrebt, ein einziges Modell zur Erklärung der fundamentalen Wechselwirkungen oder der Mechanik des Universums. Heute sucht man nach einer einheitlichen Feldtheorie, die quantisiert ist und die auch die Struktur der Materie erklärt. Man nennt dies die Suche nach einer Theorie von Allem (TOE). Der prominenteste Kandidat als EVG ist die in die Superstringtheorie umgewandelte Stringtheorie mit ihren sechs höheren Dimensionen zusätzlich zu den vier gemeinsamen Dimensionen (3D + Zeit).

Einige Superstring-Theorien scheinen sich auf einen gemeinsamen Bereich der Geometrie zu einigen, der nach den Stringtheoretikern offenbar die Geometrie des Raums ist. Das mathematische Gerüst, das die mehrfachen Superstring-Theorien über diesen gemeinsamen geometrischen Bereich vereinigt, ist die M-Theorie. Viele Stringtheoretiker sind optimistisch, dass die M-Theorie die Struktur unseres Universums selbst erklärt und vielleicht erklärt, wie andere Universen, falls es sie gibt, als Teil eines größeren "Multiversums" strukturiert sind. Die M-Theorie/Supergravitationstheorie hat 7 höhere Dimensionen + 4D.