Tasmanien: Inselstaat Australiens – Natur, Tierwelt & Hobart
Tasmanien entdecken: Inselstaat Australiens mit einzigartiger Natur, seltener Tierwelt (Tasmanischer Teufel), spektakulären Landschaften und charmanter Hauptstadt Hobart – Reiseführer & Highlights.


Tasmanien ist eine große Insel vor der Südküste des australischen Festlandes. Es ist ein Bundesstaat Australiens. Seine Hauptstadt und die größte Stadt ist Hobart. Die Insel war bis zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren mit dem Festland verbunden.
Es ist die Heimat seltener Tiere, wie z.B. östliche Quollen und Tasmanische Teufel.
Geographie und Klima
Tasmanien liegt etwa 240 km südlich des australischen Festlandes und umfasst die Hauptinsel sowie zahlreiche kleinere Inseln. Die Fläche des Bundesstaates beträgt rund 68.000 km². Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich: im Westen dominieren zerklüftete Berge und tief eingeschnittene Flusstäler, im Osten finden sich fruchtbare Ebenen und Küsten mit Sandstränden. Ein großer Teil der Insel ist bewaldet oder als Wildnis geschützt.
Das Klima ist gemäßigt-maritim mit deutlichen Jahreszeiten: milde, feuchte Winter und warme, aber selten sehr heiße Sommer. Die Westküste ist allgemein feuchter und windiger als die östliche Küste.
Flora und Fauna
Tasmanien besitzt eine sehr hohe Artenvielfalt und viele endemische Arten – Relikte der alten Gondwana-Landschaften. Typisch sind dichte Regenwälder, Eukalyptuswälder und alpine Vegetation.
- Bekannte Tierarten: Tasmanischer Teufel, östlicher Quoll, Wombats, Bennett-Kängurus, Seevögel und Robben.
- Besondere Pflanzen: alte myrtle-beech-Wälder und verholzte Farnarten, die zu den ältesten Pflanzenformationen der Welt gehören.
- Schutzprobleme: Krankheiten (z. B. Devil Facial Tumour Disease beim Tasmanischen Teufel), invasive Arten und Lebensraumverlust sind wichtige Herausforderungen für den Naturschutz.
Nationalparks und Welterbe
Rund ein Viertel Tasmaniens steht unter Schutz. Bedeutende Schutzgebiete sind Teil des Tasmanian Wilderness World Heritage Area, das aus mehreren Parks besteht und als besonders wertvoll für Biodiversität und geologische Geschichte gilt. Beispiele für bekannte Parks:
- Cradle Mountain-Lake St Clair National Park
- Freycinet National Park (mit der Wineglass Bay)
- Southwest National Park
- Maria Island National Park
- Tarkine (große, teils geschützte Wildnis im Nordwesten)
Bevölkerung, Städte und Kultur
Tasmanien hat eine vergleichsweise geringe Bevölkerungsdichte – die Einwohnerzahl liegt bei etwa einer halben Million Menschen. Die größte Stadt und zugleich Hauptstadt ist Hobart, ein kulturelles Zentrum mit historischem Hafen, Wochenmärkten und dem Museum of Old and New Art (MONA).
Weitere bedeutende Orte sind Launceston im Norden, Devonport mit der Fährverbindung zum Festland und kleinere Küstenstädte, die oft als Ausgangspunkt für Naturausflüge dienen. Die Kultur Tasmaniens verbindet indigene Geschichte, koloniale Vergangenheit und moderne Kunst- und Food-Szenen.
Geschichte – kurz
Die Insel war seit Tausenden von Jahren von indigenen Völkern bewohnt. Mit der europäischen Besiedlung ab dem späten 18. Jahrhundert veränderte sich die Insel dramatisch: europäische Landwirtschaft, Strafkolonien und Bergbau prägten die Entwicklung. Heute gibt es verstärkte Anstrengungen, indigene Geschichte und Rechte anzuerkennen.
Wirtschaft und Tourismus
Wichtige wirtschaftliche Sektoren sind Landwirtschaft (Milch, Äpfel, Beeren), Fischerei und Aquakultur (z. B. Lachs), Holzwirtschaft, Bergbau sowie zunehmend Tourismus und kreative Industrien. Tasmanien gilt als Ziel für Natur- und Aktivurlaub: Wandern, Vogelbeobachtung, Bootsfahrten und kulinarische Reisen stehen hoch im Kurs.
Anreise und Mobilität
Die häufigsten Verbindungen zwischen Tasmanien und dem australischen Festland sind Flüge nach Hobart, Launceston oder Devonport sowie die Fährverbindung „Spirit of Tasmania“ zwischen Melbourne und Devonport. Vor Ort sind Mietwagen oft die praktischste Möglichkeit, da öffentliche Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten eingeschränkt sein können.
Umweltschutz und Regeln für Besucher
Tasmanien legt großen Wert auf Biosecurity: Besucher müssen häufig Lebensmittel, Pflanzenmaterial und Erde deklarieren oder entsorgen, um eingeschleppte Schädlinge zu verhindern. Beim Besuch von Nationalparks sollte man auf markierten Wegen bleiben, Abfälle mitnehmen und Tiere nicht füttern.
Praktische Tipps für Besucher
- Beste Reisezeit: Späte Frühling bis früher Herbst (November–März) für milde Temperaturen, Frühjahr für Blüten; im Hochgebirge kann es auch im Sommer kalt sein.
- Packliste: Schichtenkleidung, festes Schuhwerk, Regenjacke, Sonnenschutz.
- Sicherheit: In abgelegenen Gebieten ausreichend Wasser, Karte/GPS und Vorräte mitnehmen.
- Kultur: Lokale Produkte probieren (Meeresfrüchte, Käse, Bier/Winzerzeugnisse) und Märkte wie den Salamanca Market in Hobart besuchen.
Zusammengefasst ist Tasmanien ein naturreiches Reiseziel mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt, starker Schutzkultur und einer wachsenden Szene für Kunst und Kulinarik. Für Naturfreunde, Wanderer und Ruhesuchende bietet die Insel einzigartige Landschaften und Erlebnisse.

Tasmanien in Australien
Geschichte
Tasmanien ist ein Bundesstaat Australiens. Im Gegensatz zu den anderen Staaten ist es eine Insel. Die Bass-Straße trennt es vom australischen Festland. Die australischen Ureinwohner waren die Ureinwohner Tasmaniens. Der letzte tasmanische Ureinwohner starb 1905. Abel Janszoon Tasman landete 1642 auf der Insel. Er nannte sie "Van Diemen's Land". Später wurde sie Tasmanien genannt. Viel später kamen Menschen aus Europa, vor allem aus dem Britischen Empire, um auf der Insel zu leben.
Städte und Gemeinden
Tasmanien hat vier Städte: die Hauptstadt Hobart, Launceston, Devonport und Burnie.
Bevölkerung
Tasmanien ist der kleinste Staat Australiens. Es hat auch die kleinste Bevölkerung. Die Gesamtbevölkerung Tasmaniens beträgt knapp über 500.000 (September 2014).
Zu besuchende Orte
Tasmanien hat einige der beliebtesten Touristenattraktionen der Welt. Sie reichen von alten Landstädten bis hin zu modernen Städten. Einige beliebte Touristenorte sind:
- Coles Bay
- Port Arthur
- Huonville
- Richmond
- Tasmanien
- Strahan
- Hagley
- Hobart
Berühmte Tasmanier
- Errol Flynn - Schauspieler, am besten bekannt für seine Rolle in den 1930er Jahren als Robin Hood.
- Ricky Ponting - Ehemaliger australischer Cricket-Kapitän
- Peter Crumpton - Autor
- David Boon - Kricketspieler
- Don Kay - Komponist
- Madison Courto - Musiker
- Prinzessin Mary Donaldson von Dänemark
- Allanah Hill (Modedesigner)
- Simon Baker (der Mentalist)
| Staaten |
| New South Wales - Queensland - Südaustralien - Tasmanien - Victoria - Westaustralien |
| Gebiete |
| Festland: Australisches Hauptstadtterritorium - Jervis Bay Territorium - Nördliches Territorium |
| In Übersee: Ashmore- und Cartier-Inseln - Australisches Antarktis-Territorium - Norfolk-Insel - Weihnachtsinsel - Kokosinseln (Keeling) - Korallenmeerinseln - Heard- und McDonaldinseln |
Fragen und Antworten
F: Was ist Tasmanien?
A: Tasmanien ist eine große Insel vor der Südküste des australischen Festlandes, die auch ein Bundesstaat Australiens ist.
F: Was ist die Hauptstadt und größte Stadt Tasmaniens?
A: Die Hauptstadt und größte Stadt von Tasmanien ist Hobart.
F: Wann wurde Tasmanien vom Festland abgetrennt?
A: Tasmanien wurde am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren vom Festland abgetrennt.
F: Was macht Tasmanien in Bezug auf die Naturgeschichte einzigartig?
A: Tasmanien hat eine wunderbare Naturgeschichte und ist der waldreichste Teil Australiens. Außerdem gibt es hier einige seltene Tiere wie den Östlichen Quoll und den Tasmanischen Teufel sowie einige der größten Gebiete mit gemäßigtem Regenwald des Landes.
F: Gibt es noch andere wichtige Tierarten in Tasmanien?
A: Ja, es gibt viele Vogelarten, Reptilien, Amphibien und Meeresbewohner in den tasmanischen Gewässern. Außerdem gibt es viele Säugetiere wie Wallabys, Wombats und Schnabeligel, die an Land leben.
F: Gibt es auf Tasmanien Nationalparks oder Naturschutzgebiete?
A: Ja, es gibt zahlreiche Nationalparks und Reservate in ganz Tasmanien, die die einzigartige Umwelt und Tierwelt schützen.
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