Wildtrauben sind natürliche, nicht kultivierte Trauben. Es gibt viele Arten. Die meisten sind einander ähnlich und schwer voneinander zu unterscheiden. Fuchsrebe (vitis labrusca), Sommerrebe (vitis aestivalis) und Flussuferrebe (vitis riparia) sind einige häufige Arten.

Wilde Trauben haben holzige Reben, die über dreißig Fuß hoch klettern können. Sie haben große, dreilappige Blätter mit Zähnen an den Rändern. Man findet sie an Bachufern, Teichrändern, Wegrändern und in offenen Wäldern. In Wäldern ist die Rebe wahrscheinlich sehr groß und mit dem Baum aufgewachsen.

Wild wachsende Trauben benutzen Ranken (wie oberirdische Wurzeln), um sich an Ästen oder Rinde größerer Pflanzen festzuhalten. Die Rinde ist bräunlich-grau und sehr zerkleinert.

Wilde Traubenblüten sind grün und klein. Sie blühen von Mai bis Juli. Die Frucht ist natürlich das, wofür Trauben bekannt sind. Sie wachsen mit großen Beeren in Trauben von bis zu zwanzig. Die Früchte werden von August bis Oktober reif. Die Früchte sind sehr wichtig für die Tierwelt. Jede Beere enthält zwei bis sechs Kerne. Wenn Tiere die Früchte fressen, tragen sie zur Ausbreitung der Reben bei, indem sie die Samen an neuen Stellen entleeren.

Viele Vögel nisten in einem wilden Traubengewirr, und viele nutzen die Rinde der Weinrebe zum Nestbau.