Hernandez gegen Texas, 347 U.S. 475 (1954), war eine bahnbrechende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten. In einem einstimmigen Urteil entschied das Gericht, dass mexikanische Amerikaner und alle anderen rassischen oder nationalen Gruppen in den Vereinigten Staaten den gleichen Schutz gemäß dem 14. Zusatzartikel der US-Verfassung genießen. Das Urteil wurde vom Obersten Richter Earl Warren verfasst. Dies war der erste Fall, in dem mexikanisch-amerikanische Anwälte vor dem Obersten Gerichtshof der USA erschienen sind.