Der Vierzehnte Zusatzartikel (Amendment XIV) zur Verfassung der Vereinigten Staaten wurde am 9. Juli 1868 verabschiedet. Er war einer der Reconstruction Amendments. Der Änderungsantrag behandelt die Bürgerrechte und den gleichen Schutz der Gesetze. Er wurde als Antwort auf Fragen im Zusammenhang mit ehemaligen Sklaven nach dem amerikanischen Bürgerkrieg vorgeschlagen. Dieser Änderungsantrag wurde heftig umstritten. Die Südstaaten waren gezwungen, ihn zu ratifizieren, um wieder eine Vertretung im Kongress zu erhalten. Der Vierzehnte Zusatzartikel ist einer der umstrittensten Teile der Verfassung. Er bildet die Grundlage für bahnbrechende Entscheidungen wie Roe v. Wade (1972) und Bush v. Gore (2000). Er bleibt die wichtigste Verfassungsänderung seit der Verabschiedung der Bill of Rights im Jahr 1791.