Imbolc ist ein Fest, das der keltischen Göttin Brigid gehört, die in späterer Zeit als christliche Heilige berühmt wurde. Zunächst war ihr Fest am 1. Februar unter dem Namen "Imbolc" oder "Oimelc" bekannt, zwei gälische Namen, die sich auf die Laktation der Mutterschafe beziehen. Laktation ist das Fließen der Milch, das geschieht, wenn die Lämmer im Frühjahr geboren werden, und gälische Sprachen sind die, die in Ländern wie Irland und Schottland gesprochen werden.

Imbolc war und ist immer noch ein Anlass zum Feiern, dass der Winter bald vorbei sein würde. Manchmal werden in Irland zur Zeit dieses Festes die ersten Blumen aufgehen, selbst wenn noch Schnee auf dem Boden liegt.

Später ersetzte die römisch-katholische Kirche dieses Fest durch den Kerzenmorgentag am 2. Februar, einen Tag, der jetzt der Jungfrau Maria gehört. An diesem Tag können die Menschen Zeremonien oder Prozessionen bei Kerzenlicht abhalten - gemeinsam im Dunkeln spazieren gehen, wobei das einzige Licht von den Kerzen kommt, die sie tragen. Sie können auch Lieder für Brigid singen oder Gedichte oder Gebete zu ihr sprechen.

Sowohl in heidnischen als auch in christlichen Feiern wird Brigid als eine mächtige weibliche Figur gefeiert, die Licht, Inspiration und Heilung in die Welt bringt.