Eine ISBN wird für jede Ausgabe und jede Variation (außer Nachdrucke) eines Buches vergeben. Die ISBN ist 13-stellig, wenn sie nach dem 1. Januar 2007 vergeben wurde, und 10-stellig, wenn sie vor 2007 vergeben wurde. Eine Internationale Standardbuchnummer besteht aus 4 oder 5 Teilen:
- für eine 13-stellige ISBN, ein GS1-Präfix: 978 oder 979
- den Gruppenkenncode, (Gruppe von Ländern, die eine gemeinsame Sprache haben)
- den Verlagscode,
- die Artikelnummer und
- ein Prüfsummenzeichen oder eine Prüfziffer.
Die ISBN-Teile können unterschiedlich lang sein und werden in der Regel durch Bindestriche oder Leerzeichen getrennt.
Die Nummer des Group Identifier Code (GIC) ist 0 oder 1 für englischsprachige Länder, 2 für französischsprachige Länder, 3 für deutschsprachige Länder, 4 für Japanisch, 5 für Russisch usw. Die ursprüngliche Standard-Buchnummer (SBN) hatte keine Gruppenkennung, aber das Anfügen einer Null (0) als Präfix an eine 9-stellige SBN schafft eine gültige 10-stellige ISBN. Der Gruppenbezeichner kann bis zu 5 Ziffern lang sein; z.B. ist 99936 ein Gruppenbezeichner für das Land Bhutan.
Die nationale ISBN-Agentur vergibt die Verlagsnummer (vgl. die Kategorie:ISBN-Agenturen); der Verlag wählt die Artikelnummer aus. In der Regel ist ein Buchverlag nicht verpflichtet, eine ISBN zu vergeben oder die Nummer eines Buches anzuzeigen (außer in China; siehe unten); die meisten Buchhandlungen handeln jedoch nur mit ISBN-gekennzeichneter Ware.
Eine Liste aller 628.000 zugewiesenen Verlagscodes wird veröffentlicht und kann in Buchform bestellt werden, kostet aber ab 2007 300 US-Dollar. Die Website der internationalen ISBN-Agentur bietet keine kostenlose Methode zum Nachschlagen von Verlagscodes an.