Neoliberalismus ist ein Begriff für unterschiedliche soziale und wirtschaftliche Ideen. Ursprünglich wurde der Begriff von einer Gruppe von Liberalen verwendet, die die soziale Marktwirtschaft in der Mitte des 20. Jahrhunderts mitgestaltet haben. Der Neoliberalismus ist gekennzeichnet durch freien Markthandel, Deregulierung der Finanzmärkte, Individualisierung und die Abkehr von staatlicher Fürsorge.
Die Ideen wurden von den Ökonomen Friedrich Hayek, Ludwig von Mises, Wilhelm Röpke, Walter Eucken, MiltonFriedman und anderen entwickelt. Sie wurden erstmals 1938 auf einer Konferenz vorgestellt.