Die Revolutionen in den deutschen Staaten entwickelten sich in den meisten der 38 Staaten Deutschlands, die nach dem Wiener Kongress 1815 locker im Deutschen Bund zusammengeschlossen waren. Zu diesen Staaten gehörte auch Österreich, obwohl Ungarn, das Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches war, nicht zum Deutschen Bund gehörte.
Diese Revolutionen hatten als Beispiel die Französische Revolution von 1848 im Februar 1848, als König Phillipe von Frankreich auf den Thron abdankte.
Die größten Erfolge der deutschen Revolutionen ereigneten sich im März in Berlin und Wien. Das Ergebnis war die Wahl einer deutschen Nationalversammlung in Frankfurt am Main.
Aber es war auch in Berlin, wo sich der preußische König Friedrich Wilhelm weigerte, Kaiser eines vereinigten deutschen Staates zu werden. Österreich und Preußen zogen ihre Delegierten aus der Versammlung ab, und die Versammlung selbst löste sich danach langsam auf.


