Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Zeit des Römischen Reiches zurück. Die Römer errichteten ein Militärlager namens Vindobona. Das Lager befand sich im heutigen ersten Bezirk an der Donau. Der Name stammt von den Kelten, also gab es wahrscheinlich eine keltische Siedlung vor der römischen Invasion. Die Römer blieben bis ins 5. Jahrhundert. Jahrhundert. Im Mittelalter war die Siedlung noch in Gebrauch. Der heutige Name wurde 881 in den Salzburger Annalen erwähnt, wo eine Schlacht ad weniam erwähnt wird.
Im Jahr 976 wurde das Haus Babenberg zum Herrscher über das Gebiet. Sie machten Wien 1155 zu ihrer Hauptstadt. Wien war bereits eine wichtige Stadt. Im Jahr 1156 wurde Österreich ein Herzogtum, und in Wien lebte der Herzog, der das Herzogtum regierte. Im Jahr 1221 erhielt Wien die Stadtrechte. Es ist die zweitälteste Stadt Österreichs (Enns, in Oberösterreich, ist die älteste).
1278 kam das Herzogtum an die Familie Habsburg. Rudolf IV. gründete 1365 die Universität, und während seiner Herzogszeit wurde das Langhaus des gotischen Doms St. Stephan gebaut. Streitigkeiten innerhalb der habsburgischen Familie verursachten in Wien einen wirtschaftlichen Niedergang. Im Jahr 1438 wurde Wien zur Residenz des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches.
Während der Zeit der Reformation war Wien eine protestantische Stadt, aber in der Zeit der Gegenreformation waren Österreich und Wien überwiegend römisch-katholisch.
1529 wurde Wien erstmals von der Armee des Osmanischen Reiches belagert, dessen Grenze nur 150 km östlich von Wien verlief. Dies schadete Wien wirtschaftlich, führte aber dazu, dass die Menschen die Stadt befestigten (stärker machten). Nach einer zweiten Belagerung konnte das Osmanische Reich Wien nicht einnehmen, und die Stadt wurde immer größer.
Während der Barockzeit wurde Wien wieder aufgebaut. Viele Residenzen für den Adel wurden gebaut. Johann Bernhard Fischer von Erlach war ein bedeutender Architekt in Wien.
Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts war Wien die Heimat bedeutender Komponisten wie Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert.
Nach der Revolution von 1848 wurde Franz Joseph I. Kaiser des Österreichischen Kaiserreichs, das 1806 nach der Liquidierung des Heiligen Römischen Reiches gegründet wurde. Er regierte bis 1916. Wien wurde zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Architektur. Die Stadt wuchs, weil die Vorstädte Teil der Stadt wurden. Nach 1858 wurden die Mauern der Stadt zerstört und die Ringstraße ersetzte sie. Entlang dieser Ringstraße wurden Häuser der reichen Bürger errichtet, ebenso wie öffentliche Gebäude wie das Rathaus und das Burgtheater. Die Industrialisierung begann zu Beginn des Jahrhunderts und ließ mehr Menschen dort leben. Im Jahr 1870 zählte Wien eine Million Menschen, 1910 zwei Millionen Menschen. Mit der Entstehung einer großen Arbeiterklasse und der Armut in Wien wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei stärker.
Karl Lueger war der wichtigste Bürgermeister in der Zeit von Kaiser Franz Josef. In seiner Zeit wurden wichtige kommunale Pläne verwirklicht, die Wien zu einer modernen Stadt machten. Lueger war jedoch ein radikaler Antisemit. Er wurde von dem jungen Adolf Hitler bewundert, der vor dem Ersten Weltkrieg einige Jahre in Wien verbrachte. Zu dieser Zeit war Wien ein wichtiger Ort für die Künste. Komponisten wie Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg und Ernst Krenek waren wichtig für die Entwicklung der modernen Musik. Auch die Psychoanalyse wurde in Wien von Sigmund Freud begründet. Auch der sogenannte Jugendstil in der Kunst war Teil der modernen Wiener Kunstszene. Gründerväter der modernen Architektur lebten und arbeiteten zu dieser Zeit ebenfalls in Wien (Otto Wagner, Adolf Loos).
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das österreichisch-ungarische Kaiserreich aufgelöst und Wien wurde Hauptstadt der Republik Österreich. 1938 wurde Österreich von Deutschland besetzt. In Wien begann das Leiden der jüdischen Einwohner. Ein Großteil ihres Besitzes wurde den Österreichern überlassen (Arisierung).
Nach dem Zweiten Weltkrieg, der 20 % der Wiener Gebäude zerstörte, wurde Wien in vier Teile geteilt. Die Stadt wurde wie die anderen Teile Österreichs von den Alliierten kontrolliert. Im Jahr 1955 wurde im Wiener Belvedere der Staatsvertrag zwischen den Alliierten und Österreich unterzeichnet. Danach wurde Wien zu einer wichtigen Stadt für internationale Organisationen. Die erste war 1957 die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und 1965 folgte die OPEC. 1980 wurde das Internationale Zentrum Wien eröffnet und Wien ist nun neben New York und Genf die dritte UNO-Stadt.
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Überreste der Heizungsanlage eines römischen Hauses in Wien
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Ringstraße und Parlament um 1900
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Der Karl-Marx-Hof ist einer der bekanntesten Gemeindebauten in Wien