Die Systematik ist eines der Hauptgebiete der Biologie. Sie ist eng mit der Taxonomie verwandt.
Systematik ist die Untersuchung der Diversifizierung des Lebens auf dem Planeten Erde, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, und der Beziehungen zwischen den Lebewesen im Laufe der Zeit.
Verwandtschaften werden gewöhnlich als evolutionäre Bäume (Cladogramme, phylogenetischeBäume, Phylogenien) betrachtet.
Phylogenien haben zwei Komponenten, die Verzweigungsreihenfolge (zeigt die Gruppenbeziehungen) und die Zweiglänge (zeigt den Grad der Evolution). Phylogenetische Bäume von Arten und höheren Taxa werden zur Untersuchung der Evolution von Merkmalen (anatomische oder molekulare Merkmale) und der Verteilung von Organismen (Biogeographie) verwendet. Die Systematik wird verwendet, um uns zu helfen, die Evolutionsgeschichte des Lebens auf der Erde zu verstehen.
"Systematische Biologie" und "Taxonomie" sind Begriffe, die oft verwechselt und austauschbar verwendet werden. Sie wurden wie folgt definiert:
Die Systematik ist das Fachgebiet, das (a) wissenschaftliche Namen für Organismen liefert, (b) sie beschreibt, (c) Sammlungen von ihnen bewahrt, (d) Klassifikationen für die Organismen, Schlüssel für ihre Identifizierung und Daten über ihre Verbreitung liefert, (e) ihre Evolutionsgeschichte untersucht und (f) ihre Umweltanpassungen berücksichtigt.
Die Taxonomie ist der Teil der Systematik, der sich mit den obigen Themen (a) bis (d) befasst.