Evolution ist ein biologischer Prozess, durch den sich Lebewesen über lange Zeit verändern. Die Erklärung, wie dieser Prozess funktioniert und wie die Lebewesen so geworden sind, wie sie sind, wird Evolutionstheorie genannt.

Die Erde ist sehr alt. Durch die Untersuchung der Gesteinsschichten, aus denen die Erdkruste besteht, können Wissenschaftler etwas über ihre Vergangenheit herausfinden. Diese Art der Forschung wird historische Geologie genannt.

Es ist bekannt, dass sich die Lebewesen im Laufe der Zeit verändert haben, weil ihre Überreste in den Felsen zu sehen sind. Diese Überreste werden 'Fossilien' genannt. Dies beweist, dass sich die Tiere und Pflanzen von heute von denen von vor langer Zeit unterscheiden. Je älter die Fossilien sind, desto grösser sind die Unterschiede zu den heutigen Formen. Wie ist es dazu gekommen? Die Evolution hat stattgefunden. Dass Evolution stattgefunden hat, ist eine Tatsache, denn sie wird durch viele Beweise überwältigend belegt. Gleichzeitig werden evolutionäre Fragen von Biologen immer noch aktiv erforscht.

Der Vergleich von DNA-Sequenzen ermöglicht es, Organismen danach zu gruppieren, wie ähnlich ihre Sequenzen sind. Im Jahr 2010 verglich eine Analyse Sequenzen mit phylogenetischen Bäumen und unterstützte die Idee der gemeinsamen Abstammung. Es gibt nun "starke quantitative Unterstützung, durch einen formalen Test", für die Einheit des Lebens.

Die Evolutionstheorie ist die Grundlage der modernen Biologie. Das hat Theodosius Dobzhansky, ein bekannter Evolutionsbiologe, gesagt: "Nichts in der Biologie macht Sinn, außer im Lichte der Evolution".