Die Historische Geologie nutzt die Prinzipien und Techniken der Geologie, um die geologische Geschichte der Erde zu erarbeiten. Sie befasst sich mit den Prozessen, die die Erdoberfläche und die Gesteine unter der Oberfläche verändern.

Geologen nutzen die Stratigraphie und Paläontologie, um die Abfolge der Ereignisse herauszufinden, und zeigen die Pflanzen und Tiere, die zu verschiedenen Zeiten in der Vergangenheit lebten. Sie haben die Abfolge der Gesteinsschichten herausgearbeitet. Die Entdeckung der Radioaktivität und die Erfindung der radiometrischen Datierungstechniken ermöglichten es dann, das Alter der Schichten (Strata) zu bestimmen.

Wir kennen jetzt den Zeitpunkt wichtiger Ereignisse, die sich in der Geschichte der Erde ereignet haben. Die Erde ist etwa 4,567 Milliarden (4.567 Millionen) Jahre alt. Die geologische oder Tiefenzeit der Erdvergangenheit ist in verschiedene Einheiten gegliedert. Die Grenzen auf der Zeitskala sind in der Regel durch geologische oder paläontologische Großereignisse, wie z.B. Massenaussterben, gekennzeichnet. Zum Beispiel wird die Grenze zwischen der Kreidezeit und der Paläogenzeit durch das kreide-tertiäre Aussterbeereignis definiert. Dies bedeutete das Ende der Dinosaurier und vieler mariner Arten.

Die Suche nach Energiequellen und wertvollen Mineralien hängt vom Verständnis der geologischen Geschichte eines Gebietes ab. Dieses Wissen kann auch dazu beitragen, die Gefahren von Erdbeben und Vulkanen zu mindern.