Intelligentes Design legt nahe, dass das Leben zu komplex ist, um sich entwickelt zu haben. Wissenschaftler haben entdeckt, dass selbst eine einzelne Zelle komplex ist. Die Gene in einem Zellcode enthalten eine riesige Menge an Informationen. Daher muss diese Information, wie auch die Computerprogrammierung, aus einer intelligenten Quelle stammen und kann nicht zufällig erzeugt werden. Man geht davon aus, dass die Eigenschaften der Entropie besagen, dass die Dinge nicht durch Zufall komplexer werden können. Der Rechtsprofessor Phillip E. Johnson wurde als Vater des intelligenten Designs angesehen.
Es wird auch argumentiert, dass, obwohl eine Aminosäure zufällig hergestellt werden könnte, ein Protein (eine lange, geformte Kette von Aminosäuren) eine so präzise Sequenz und Struktur hat, dass es unmöglich zufällig hergestellt werden könnte. Auch wäre ein Protein oder eine DNA von sich aus nicht lebendig, so dass eine ganze Lebensform auf einmal hergestellt werden müsste. Dieses Argument kann als eine Möglichkeit gesehen werden, zu sagen, dass die natürliche Auslese kein Leben geschaffen haben kann. Es wird argumentiert, ob dies ein gültiger Punkt ist.
Ein gängiges Beispiel hierfür ist eine Bakteriengeißel, die im Wesentlichen eine mikroskopisch kleine Tierversion eines sehr effizienten Elektromotors ist. Das Flagellum hat viele einzelne Teile. Es wird argumentiert, dass jedes einzelne Teil zum richtigen Zeitpunkt zusammengefügt werden müsse, damit sich die Geißel durch die Evolution bilden könne. Wissenschaftler sagen jedoch, dass dies nicht korrekt ist. Es gibt Hinweise darauf, dass sich die Flagellum durch die Evolution entwickelt hat.
Ein Religionsphilosoph, William Paley, sagte, das Leben sei komplizierter als eine Maschine (wie eine Uhr). Er sagte, so wie eine Uhr von einem klugen Konstrukteur hergestellt wurde, so seien es auch Tiere. Dies ist als die Uhrmacher-Analogie bekannt.