Domestikation ist eine Veränderung, die bei wildlebenden Tieren oder Pflanzen eintritt, wenn sie über einen längeren Zeitraum vom Menschen gehalten werden. Der lateinische Begriff bedeutet wörtlich übersetzt "für zu Hause geeignet machen".

Wenn Menschen wilde Tiere und Pflanzen nehmen und sie halten und züchten, können sich die Tiere und Pflanzen mit der Zeit verändern. Die Tiere und Pflanzen werden abhängig von den Menschen, die sie halten, und sie verändern sich in einer Weise, die für den menschlichen Gebrauch besser ist. Diese Veränderung (Domestikation) geschieht, indem der Mensch entscheidet, welche Tiere die nächste Generation züchten wird. Biologen bezeichnen diese Methode als künstliche Selektion.

Die erste Domestizierung von Pflanzen geschah während der ersten Nutzung der Landwirtschaft. Der Mensch domestizierte zuerst Hunde. In der neolithischen Revolution domestizierten die Menschen Schafe und Ziegen, später Rinder und Schweine.

Domestizierte Pflanzen sind Nutzpflanzen oder Zierpflanzen. Menschen verwenden domestizierte Tiere als Nutztiere, d.h. für Nahrung, Kleidung und Arbeit. Ansonsten können die domestizierten Tiere als Haustiere gehalten werden.