Die neolithische Revolution (Jungsteinzeit) war die erste landwirtschaftliche Revolution. Sie war ein allmählicher Wandel von nomadischen Jagd- und Sammelgemeinschaften und -gruppen zu Landwirtschaft und Siedlungen. Diese Periode wird als "Revolution" bezeichnet, weil sie die Lebensweise der Gemeinschaften veränderte, die den Wandel herbeiführten. Sie fand in verschiedenen prähistorischen menschlichen Gesellschaften zu unterschiedlichen Zeiten statt. Viele Gesellschaften veränderten sich vor 9-7 tausend Jahren

Der Begriff bezieht sich auf den allgemeinen Zeitraum, in dem sich diese Entwicklungen vollzogen haben. Er bezieht sich auch auf die Veränderungen, die stattgefunden haben: die Einführung früher landwirtschaftlicher Techniken, den Anbau von Feldfrüchten und die Domestizierung von Tieren. Die Neolithische Revolution ist wichtig für Entwicklungen in der sozialen Organisation und Technologie.

Die neolithische Revolution führte zum Leben in permanenten oder semi-permanenten Siedlungen. Aus diesem Grund führten weniger Menschen einen nomadischen Lebensstil. Um wissen zu können, wem die angebauten Feldfrüchte gehörten, wurde das Konzept des Landbesitzes entwickelt. Die natürliche Umwelt wurde verändert, die Bevölkerungsdichte nahm zu, und die Menschen aßen mehr pflanzliche und getreideartige Nahrungsmittel in ihrer Ernährung. In der Gesellschaft entwickelten sich Hierarchien. Getreide wurde gelagert und konnte gehandelt werden. Die Überschussproduktion aus guten Ernteerträgen half den Gesellschaften, schlechte Jahre zu überstehen.