Die Wahlen in den Vereinigten Staaten im Jahr 2018 fanden am Dienstag, dem 6. November 2018, statt. Diese Zwischenwahlen fanden während der Präsidentschaft des Republikaners Donald Trump statt. Fünfunddreißig der 100 Sitze im Senat der Vereinigten Staaten und alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten befanden sich in den Wahlen. Neunununddreißig Gouverneure der Bundesstaaten und Territorien sowie viele Wahlen auf Bundesstaats- und Kommunalebene nahmen ebenfalls an den Wahlen teil.

Die Demokraten gewannen netto 41 Sitze im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und gewannen damit eine Mehrheit in der Kammer. Damit endete die Kontrolle, die die Republikanische Partei über die gesamte Legislaturperiode hatte. Die Republikanische Partei behielt die Kontrolle über den Senat der Vereinigten Staaten, gewann netto zwei Sitze und besiegte vier demokratische Amtsinhaber in Bundesstaaten, die 2016 Trump gewählt hatten. Bei den Wahlen in den Bundesstaaten gewannen die Demokraten sieben Gouverneursposten, die Kontrolle über mindestens 350 Sitze in der Legislative der Bundesstaaten und die Kontrolle über sechs gesetzgebende Kammern in den Bundesstaaten.

Die Wahlen hatten die höchste Wahlbeteiligung bei den Zwischenwahlen seit 1914. Man ging davon aus, dass es sich bei dieser Wahl um eine "blaue Welle" für das Repräsentantenhaus und die Bundesstaaten, nicht aber für den Senat handelte.