Aleksandr Solschenizyn (11. Dezember 1918 - 3. August 2008) war ein russischer Schriftsteller. Er war der Träger des Literaturnobelpreises 1970.

Solschenizyn war Romancier, Dramatiker und Historiker. Mit seinen Werken wurde der Gulag, ein sowjetisches Arbeitslager, bekannt. Aus diesem Grund erhielt er 1970 den Literaturnobelpreis, wurde aber auch 1974 aus der Sowjetunion verbannt. 1994 kehrte Solschenizyn nach Russland zurück. Nach seinem Tod (an Herzversagen) erhielt er ein Staatsbegräbnis. Er war sehr bedeutsam, weil er aufzeigte, wie das Leben in der Sowjetzeit war.

Während seiner Gefangenschaft verließ er den Marxismus und konvertierte zur Russisch-Orthodoxen Kirche.