Erich Honecker (25. August 1912 - 29. Mai 1994) war ein ostdeutscher kommunistischer Politiker, der die Deutsche Demokratische Republik von 1971 bis 1989 führte.

Nach der deutschen Wiedervereinigung ging er in die Sowjetunion, wurde aber von der neuen russischen Regierung nach Deutschland zurückgeschickt, wo er inhaftiert und wegen Hochverrats und Verbrechen aus der Zeit des Kalten Krieges vor Gericht gestellt wurde. Da er jedoch an Leberkrebs im Sterben lag, wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Etwa eineinhalb Jahre später starb er im Exil in Chile.