Sein lateinischer Name ist Lipsia und der deutsche Name "Leipzig" leitet sich von diesem Namen ab. Leipzig hat eine lange Geschichte. Sein Name wurde erstmals 1015 als Leipziger Burg verzeichnet, und die offizielle Gründung der Stadt erfolgte später im Jahr 1165. Es war ein wirtschaftliches Zentrum des mittelalterlichen Deutschlands, berühmt mit seinem Markt (Leipziger Messe).
Im Jahre 1409 wurde die Universität Leipzig gegründet. Ihre wichtigste Fakultät war die Theologie. 1519 führte Martin Luther in Leipzig ein Gespräch gegen Johann Eck. Die Reformation kam 1539 nach Leipzig, und das Stadtvolk wurde lutherisch.
Sie ist berühmt für die Thomaskirche, in der Johann Sebastian Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 als Kantor wirkte.
1813 fand bei Leipzig die Schlacht bei Leipzig zwischen der französischen Armee unter Napoleon Bonaparte und den alliierten Armeen Österreichs, Preußens und Russlands statt.
1839 wurde die Eisenbahn zwischen Dresden und Leipzig eröffnet. Es war die erste Ferneisenbahn in Deutschland.
Als Folge der Industrialisierung wuchs die Zahl der in Leipzig lebenden Menschen im 19. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in Leipzig etwa 750.000 Menschen.
Nach dem Krieg gehörte Leipzig zu dem von der Sowjetunion besetzten Teil Deutschlands, später zu Ostdeutschland.
1989 fanden die Montagsdemonstrationen in Leipzig statt. Jeden Montag nach einer christlichen Messe in der Nikolaikirche demonstrieren die Leipziger für Reisefreiheit und Demokratie. Diese Demonstrationen wurden immer größer und erreichten ihren Höhepunkt am 23. Oktober, als 320.000 Menschen kamen. Die Demonstrationen gehören zu den Dingen, die zum Ende der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland geführt haben.
Leipzig ist heute noch als Messe-, Medien- und Universitätsstadt bekannt, aber weniger wichtig als vor dem Zweiten Weltkrieg.